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Park

Pflanzenwelt

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Der Natur- und Freizeitpark Flora Westfalica hat seit Landesgartenschauzeiten eine große Bedeutung für die Stadt. Im Pflege- und Entwicklungsplan, erstellt von der Duisburger Landschaftsarchitektengruppe Boyer, Hoff und Reinders, heißt es dazu wörtlich:  

"Ziel ist es, ein zusammenhängendes Grünband zwischen den ehemals selbständigen Stadtkernen von Rheda und Wiedenbrück als dauernde, intensiv nutzbare Naherholungszone weiterzuentwickeln und zu vollenden."

Der rund 2,6 Kilometer lange Park von Emssee bis Rosengarten umfasst heute eine Fläche von 23 ha. Der Erlenbruchwald mit einer zusätzlichen Fläche von rund 10 ha liegt zwar innerhalb des Geländes, gehört jedoch, ebenso wie die Schlosswiesen, als Naturschutzgebiet nicht zu den von der Flora Westfalica GmbH gepflegten Bereichen.

Nach der Landesgartenschau erfolgte im Jahr 1989 ein geringfügiger Rückbau. Von den heute zur Verfügung stehenden 23 ha wird rund die Hälfte gärtnerisch intensiv betreut. Zu diesen Flächen zählen der Sport- und Spielrasen, Bodendecker-, Gehölz-, Strauch- und Wechselflorbereiche.

In der Entwicklung präsentiert sich der Park als geschlossenes Natursystem ganz im Sinne des Pflege- und Entwicklungsplanes. Durch Wachstum der Bäume und Gehölze hat sich die Struktur seit 1988 deutlich verändert. Das Gelände zeigt jetzt stärker das eigene Profil.

Die vielfältige natürliche Struktur des Parks korrespondiert gleichzeitig mit einer Einteilung des Geländes in unterschiedliche Funktionsbereiche und Nutzungsformen. Die gärtnerische Arbeit spiegelt in den Pflanzungen den jeweils spezifischen Charakter wieder. Während der Parkabschnitt rund um die Mittelhegge beispielsweise dem Aktions- und Freizeitbereich zugeordnet wird, hat sich am Emssee eine Art "Flanierbereich" entwickelt, Emsaue und Erlenbruchwald zählen wiederum zu den naturbelassenen Ruhezonen und Erholungsgebieten.

Gemäß dieser bereits zur Landesgartenschau vorgenommenen Einteilung wurden in den Bereichen Emssee, Schloss- und Rosengarten überwiegend Zierpflanzungen mit starker gärtnerischer Prägung angelegt, während in den natürlichen Bereichen wie der Emsaue einheimische, dem Standort angepasste Gehölze zu finden sind.


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Die Pflanzenwelt in der Flora Westfalica ist vielfältig:

1. Bäume

Emssee

überwiegend Bäume mit hohem Zierwert, amerikanische Roteiche, Sumpfzypresse, Weide, Tulpenbaum, Zierapfel, Esche

Emsaue

Esche, Erle, Weide, Traubenkirsche, Eiche, Hainbuche, Feldahorn

Erlenbruchwald

Schwarzerle, Pappel, Esche, Weide

Schloß-/Rosengarten

Koniferen, Tulpenbaum, japanische Zierkirsche, Blutbuche, Buche, Birke

2. Gehölze/Sträucher

Emssee

überwiegend Zierformen wie Schneeball, Felsenbirne, Feuerdorn, Weigelien, Kolkwizien, falscher Jasmin, Rhododendron, Bambus

Emsaue

Haselnuss, Hartriegel, Pfaffenhütchen, Schneeball, Weidensträucher

Erlenbruchwald

Weidensträucher, Haselnuss, Hartriegel

Schloss-/Rosengarten

Rhododendron, Efeu, Rosen

3. Stauden

Emssee

Prachtstaudenbereiche mit Mohn, Nelkenwurz, Sonnenhut, Frauenmantel, Elfenblume, Storchenschnabel, Katzenminze, Gräser

Emsaue

Storchenschnabel, Frauenmantel, Katzenminze, Gartensalbei, Lavendel, Gräser

Erlenbruchwald

Wildstauden wie Rohrkolben, Sumpfschwertlilie, Weidenröschen, Sumpfdotterblume

Schloss-/Rosengarten

Lavendel, Sonnenhut, Schleierkraut, Phlox, Rittersporn, Storchenschnabel, Frauenmantel, Immergrün

4. Wechselflor

Zweimal jährlich wird der Wechselflor in den Bereichen Emssee, Mittelhegge und Schlossgarten neu gepflanzt. Während im März Narzissen, Tulpen und Stiefmütterchen gesetzt werden, folgen im Mai rund 22.000 Sommerblumen wie Eisbegonien, Tagetes, Salvien und Margaritten.