Kühl war es damals am 23. April 1988. Als Ministerpräsident Johannes Rau vor Tausenden von Besuchern die zweite Landesgartenschau von Nordrhein-Westfalen eröffnete, blies ein kalter Wind. Doch das etwas unberechenbare Aprilwetter konnte die Begeisterung der Anwesenden nicht trüben. 163 Tage lang, genau bis zum 2. Oktober 1988, war die Stadt Rheda-Wiedenbrück mit damals 37.000 Einwohner (heute 47.000 Einwohner) ein perfekter Gastgeber für die über zwei Millionen Besucher, die aus der gesamten Bundesrepublik und dem angrenzenden Ausland anreisten. Mit dieser überaus großen Resonanz ist die Landesgartenschau in Rheda-Wiedenbrück noch heute eine der erfolgreichsten bundesweit.